November 30, 2025

Eklat im Bürgerdialog: Als eine Muslima Tino mit Hetzvorwürfen konfrontiert – Die AfD liefert eine knallharte Antwort zur Sicherheit und zum sozialen Frieden

Die politischen Bürgerdialoge der Alternative für Deutschland (AfD) entwickeln sich zunehmend zu emotionalen Brennpunkten, in denen die tiefsten Ängste und die schärfsten ideologischen Konflikte der Gesellschaft offen zutage treten. Ein besonders dramatischer Moment ereignete sich kürzlich, als der AfD-Bundestagsabgeordnete Tino Kopala (im Transkript auch “Kropaler” genannt) in Thüringen von einer Bürgerin frontal attackiert wurde. Masuma Jafari, eine Muslima aus Afghanistan, die seit vier Jahren in Deutschland lebt, konfrontierte Kopala unter Tränen mit dem Vorwurf der politischen “Hetze” und löste damit einen Eklat aus, der die AfD-Spitze zu einer umfassenden Verteidigung ihrer Migrationspolitik und ihrer Rolle in der deutschen Demokratie zwang.

Die emotionale Anklage: “Fühle mich nicht sicher in Erfurt”

Masuma Jafari, die sich als verheiratete Mutter von Kindern vorstellte, berichtete von einem schweren Kampf: Nachdem sie in Afghanistan lange Zeit gegen einen psychologischen Krieg gekämpft habe und endlich in Sicherheit in Deutschland angekommen sei, müsse sie nun bedauerlicherweise wieder gegen einen psychologischen Krieg kämpfen. Ihre Anspannung entlud sich in der direkten Frage an Herrn Kopala:

„Warum hetzen sie Bürger auf uns zu? Warum fordern sie mit ihrer Politik äh diese Hetze? Das ist meine Frage, Herr Kopala.“

Die Anklage war deutlich: Jafari fühlt sich seit der letzten Wahl in Thüringen, bei der die AfD ihr Ergebnis verdoppelte und die stärkste Kraft wurde, in Erfurt nicht mehr sicher. Sie verbindet die Rhetorik und die Politik der AfD direkt mit einem Klima der Feindseligkeit, das ihren inneren Frieden bedroht.

Kopalas Konter: Sicherheit für alle und die rote Linie der Migration

Tino Kopala reagierte auf die emotional geladene Frage mit einer Mischung aus Verständnis und Entschiedenheit. Er wies den Vorwurf der Hetze und der Mobilmachung gegen Andersdenkende und andere Religionen entschieden zurück: „Also ich fordere und fördere nicht die Hetze oder die die die Mobilmachung gegen Andersdenkende und auch gegen andere Religionen. Das will ich ganz klar sagen. Das macht auch nicht die AfD.“

Er stellte jedoch ebenso klar, dass die AfD kritisch zur Migrationspolitik stehe und dies auch weiterhin beim Namen nennen werde. Der entscheidende Punkt seiner Verteidigung war jedoch der Fokus auf die Sicherheit aller Bürger:

„Ich verstehe zum Teil natürlich auch ihre Befürchtung, aber ich sage Ihnen, alle Menschen in diesem Land, egal welcher Hautfarbe oder welcher Religion, müssen und sollen hier sicher leben können. Das gilt für Ausländer, genauso wie für Migranten und genauso wie für Flüchtlinge, genauso wie für Einheimische…”

Kopala betonte, dass die innere Sicherheit in Deutschland ein Defizit aufweise – ein Problem, das alle gleichermaßen betreffe. Die AfD positioniert sich damit als Anwalt für die Sicherheit aller im Land, während sie die Verantwortung für die aktuelle Lage bei den etablierten Parteien sieht.

Die Verteidigungslinie: Zitate und die Abgrenzung zur Hetze

Nach Jafaris Frage drängte die Diskussionsleitung Kopala mit Verweis auf umstrittene Zitate von AfD-Spitzenpolitikern wie Alice Weidel und Alexander Gauland weiter in die Enge – Sätze wie “Kopftuchmädchen”, “Burkas”, “alimentierte Messermänner” und die Forderung, die Deutschtürkin in Anatolien zu entsorgen.

Kopala wich der direkten Verurteilung dieser Zitate aus, indem er auf die Reflektionsnotwendigkeit aller Akteure verwies. Er gestand ein, dass Herr Gauland einige Begrifflichkeiten zurückgenommen und sich entschuldigt habe. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, um die Hetze der politischen Gegner zu kontern. Er kritisierte die Verunglimpfung der eigenen Bevölkerung, etwa wenn Wahlergebnisse wie in Sachsen dazu führen, dass die Bevölkerung pauschal als “Pakt” bezeichnet werde. Sein Appell: “Wir müssen alle abrüsten und sollten abrüsten, um den inneren Frieden in diesem Land zu gewährleisten.”

Als Kern seiner Abgrenzung führte Kopala die Unvereinbarkeitsliste der AfD an. Er behauptete, die AfD sei die einzige Partei in Deutschland, die klare Ausschlusskriterien für Mitglieder habe, die sich verächtlich äußern, und dass solche Personen ausgeschlossen würden.

Der Blick auf Europa: Die Gefahr für den sozialen Frieden

Die Migrationspolitik blieb der zentrale Punkt. Kopala stimmte zu, dass die Regierungsparteien (CDU und SPD im Bund) “nichts gelernt” hätten aus der Flüchtlingskrise von 2015. Er warnte davor, dass die gesamte Gesellschaft überfordert sei, sollte sich eine solche Situation wiederholen.

„Ich sehe den sozialen Frieden in diesem Land absolut gefährdet, wenn sich das wiederholen würde und wir müssen natürlich diesen Leuten… vor Ort geholfen werden, dort unterstützt werden…”

Er forderte eine Politik, die es Flüchtlingen und Migranten ermöglichen müsse, nach Beendigung von Konflikten, wie etwa in Syrien, in ihre Heimat zurückzukehren und dort beim Wiederaufbau mitzuhelfen. Die AfD präsentiert sich somit als die Partei, die das Grundproblem der Überforderung erkannt hat und die Konsequenzen für den inneren Frieden in Deutschland konsequent benennt.

Fazit: Zwischen Hetz-Vorwurf und Verantwortung

Der Bürgerdialog in Thüringen war ein eindringlicher Beweis für die Härte, mit der die AfD auf der politischen Bühne konfrontiert wird. Während die Muslima Masuma Jafari aus tiefstem Herzen die Angst vor der psychologischen Kriegsführung durch die AfD artikulierte, verteidigte Tino Kopala die Position seiner Partei als notwendige Realpolitik, die den Schutz des sozialen Friedens im Land zur obersten Priorität erklärt. Er bestritt die Hetz-Vorwürfe, nutzte sie aber, um die Doppelmoral und die Versäumnisse der Altparteien in der Migrations- und Sicherheitspolitik anzuprangern. Der Eklat zeigte einmal mehr, dass die Debatte über Migration und die AfD in Deutschland nicht nur politisch, sondern zutiefst persönlich und existenziell geführt wird.

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