January 15, 2026

Kündigungswelle beim ADAC: Mitglieder laufen Sturm gegen Spritpreis-Forderung und politische Irrfahrt!

Das Jahr 2026 ist noch keine 24 Stunden alt, und schon erschüttert das erste große Beben die deutsche Vereinslandschaft. Es trifft ausgerechnet eine Institution, die jahrzehntelang als Fels in der Brandung für den deutschen Autofahrer galt: den ADAC. Doch der „Gelbe Engel“ hat offenbar seine Flügel verbrannt – an der heißen Herdplatte der aktuellen Klimapolitik.

Was war passiert? Auslöser für die massive Empörungswelle, die derzeit durch die sozialen Netzwerke rollt und sich in stapelweise eintreffenden Kündigungsschreiben manifestiert, ist ein Interview des ADAC-Verkehrspräsidenten Gerhard Hillebrand in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Darin plädierte er offen dafür, dass der CO2-Preis das „richtige Instrument“ sei, um die Klimaziele zu erreichen. Im Klartext: Der ADAC, die Interessenvertretung von über 21 Millionen Autofahrern, spricht sich für teureren Sprit aus.

Verrat an den Mitgliedern?

Für viele langjährige Mitglieder fühlt sich das an wie ein Dolchstoß in den Rücken. „Der Zweck meiner Mitgliedschaft bestand maßgeblich in der Wahrnehmung und der Vertretung der Interessen von Autofahrern“, schreibt Andreas Patzwall, ein User auf der Plattform X, in seinem Kündigungsschreiben, das viral ging. Nach 40 Jahren beendet er seine Mitgliedschaft außerordentlich. Er ist nicht allein. Tausende fühlen sich von ihrem Club verraten.

Der ADAC versucht mittlerweile panisch zurückzurudern. Man sei „nicht pauschal“ für höhere Preise, heißt es in einer eilig nachgeschobenen Erklärung. Man wolle die Verteuerung fossiler Kraftstoffe nur mittragen, wenn gleichzeitig die Elektromobilität günstiger werde und die Stromsteuer sinke. Doch dieses „Ja, aber“-Manöver verfängt bei der wütenden Basis nicht mehr. Der Schaden ist angerichtet. Die Botschaft, die bei den Menschen ankam, war eindeutig: Unser Anwalt der Straße hat die Seiten gewechselt. Er kämpft nicht mehr gegen die Belastungen, er fordert sie sogar.

Die Illusion der Energiewende

Was die ADAC-Führung bei ihrem politischen Kuschelkurs offenbar völlig ausblendet, ist die Realität der deutschen Energiepolitik. Die Forderung nach sinkenden Strompreisen als Ausgleich für teuren Diesel ist ein frommer Wunsch, der an den physikalischen und gesetzlichen Gegebenheiten zerschellt.

 

 

Selbst wenn Wind und Sonne keine Rechnung schicken würden – was sie tun –, ist der Strom in Deutschland längst nicht grün genug, um eine massive Flotte von E-Autos klimaneutral zu betreiben. Und selbst wenn er es wäre, gibt es da noch den „Elefanten im Raum“, den kaum jemand anspricht: das Energieeffizienzgesetz.

Dieses Gesetz, das auch unter der aktuellen Regierung weiterhin Bestand hat, sieht vor, den Endenergieverbrauch in Deutschland drastisch zu senken – um 26,5 Prozent gegenüber 2008. Das bedeutet im Klartext: Rationierung. Es ist völlig egal, woher die Energie kommt. Wir sollen schlicht weniger verbrauchen. In diesem Kontext ist die Strategie des ADAC, auf den Umstieg zur E-Mobilität zu setzen und dafür die Verbrenner zu bestrafen, nicht nur naiv, sondern gefährlich. Sie ignoriert, dass am Ende des Tages vielleicht gar nicht genug Strom da sein darf, um all diese Autos zu laden.

„Antideutscher Automobil-Club“?

Doch der Ärger der Mitglieder entzündet sich nicht nur an der Geldbörse. Auch die ideologische Ausrichtung des Clubs sorgt für Kopfschütteln. Eine Werbekampagne mit dem Slogan „Wir sind nicht deutsch, wir sind überall“ stößt vielen sauer auf. In einer Zeit, in der Identität und Heimat für viele Menschen wieder wichtiger werden, wirkt es wie eine bewusste Provokation, wenn sich der „Allgemeine Deutsche Automobil-Club“ von seinem eigenen Namen zu distanzieren scheint.

Kritiker spotten bereits, ob man sich nicht gleich in „Antideutscher Automobil-Club“ umbenennen wolle. Es passt ins Bild einer Organisation, die ihren moralischen Kompass verloren zu haben scheint und verzweifelt versucht, dem Zeitgeist hinterherzulaufen, statt standhaft für ihre Kernklientel einzutreten.

Versicherungsschutz mit Lücken

Als wäre das nicht genug, kursieren Berichte über Lücken im Versicherungsschutz, die das Vertrauen weiter untergraben. In den Bedingungen der privaten Unfallversicherung finden sich Klauseln, die Leistungen bei „Impfschäden aufgrund angeordneter Massenimpfungen“ ausschließen. Für viele ein rotes Tuch und ein weiteres Indiz dafür, dass man im Ernstfall eben doch nicht auf die „Gelben Engel“ zählen kann.

Fazit: Die Quittung kommt per Einschreiben

Der ADAC steht vor einem Scherbenhaufen. Er hat die goldene Regel jeder Interessenvertretung missachtet: Beiß nicht die Hand, die dich füttert. Die Mitglieder wollen keinen politischen Akteur, der ihnen die Welt erklärt oder sie umerziehen will. Sie wollen Pannenhilfe und eine starke Lobby gegen staatliche Gängelung.

Wenn der ADAC-Präsident fordert, was eigentlich die Grünen fordern, macht er seinen Verband überflüssig. Die Bürger haben die Schnauze voll von Verbänden und Unternehmen, die „Haltung zeigen“ wollen, statt ihren Job zu machen. Die Kündigungswelle ist die logische Konsequenz. Es ist die Abstimmung mit den Füßen – oder in diesem Fall mit dem Brieföffner. Und sie zeigt: Die Geduld der deutschen Autofahrer ist endgültig am Ende.

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