Krieg in der Ukraine: Russland rüstete seine Shahed-Drohnen mit einem neuen Werkzeug zur Bekämpfung des Feindes aus
Die Ukraine wirft Russland vor, schnell täglich Drohnenangriffe auf ihr Territorium durchzuführen. Kiew kann diese in der Regel abschießen, doch Moskau hat Berichten zufolge seine Shahed-Drohnen mit einem neuen Werkzeug ausgestattet, das die Situation verändern könnte. Es handelt sich um ein Infrarotgerät, das einige ukrainische Drohnenerkennungs- und -abwehrsysteme stören kann.
Eine Innovation, die in der Ukraine alles verändern könnte. Der ukrainische Militärtechnologieexperte Serhij Flash hat ein neues Gerät an russischen Drohnen entdeckt und Fotos davon in Fachmedien veröffentlicht. Die Bilder zeigen ein Infrarotgerät an einer russischen Shahed-Drohne, wie Le Parisien berichtet. Der Zweck besteht darin, „feindliche Sensoren zu stören oder zu blenden“. Konkret sollen diese Infrarotlichter ukrainische Sensoren daran hindern, Drohnen nachts zu orten. Um sich vor den schnellen täglichen russischen Angriffen auf ihr Territorium zu schützen, hat die Ukraine Abfangdrohnen und andere Fluggeräte angeschafft. Dieses neue russische Gerät könnte jedoch den Betrieb älterer Drohnengenerationen beeinträchtigen. Neue Drohnen sind gegen diese Art von Infrarotstrahlung abgeschirmt oder verwenden Wärmebildkameras, die von diesen Lichtern unbeeinflusst bleiben. Ukrainische Hubschrauber, die in manchen Gebieten bis zu 40 % der Drohnen abfangen, wären dadurch jedoch im Nachteil.
Sind die Verhandlungen in einer Sackgasse?
Gerade als die Verhandlungen so gut wie nie zuvor verlaufen sind, brach vor einer Woche alles zusammen. Nach seiner Rückkehr aus Florida, wo er sich mit Donald Trump traf und Fortschritte bei seinem Friedensplan erzielt hatte, beschuldigte Moskau Kiew eines versuchten Angriffs auf Wladimir Putins Residenz. Die Ukraine wies diese Anschuldigungen zurück.
Doch diese Ereignisse haben Russland veranlasst, seine Angriffe an der Front zu intensivieren und die Friedensverhandlungen zu intensivieren. Der US-Angriff auf Venezuela am Samstag, dem 3. Januar, stieß zudem auf scharfe Kritik von Wladimir Putin und seinen Verbündeten. Die für Montag, den 5. Januar, in Kiew angesetzten Friedensgespräche zwischen der Ukraine und ihren europäischen und amerikanischen Verbündeten werden fortgesetzt.
