January 15, 2026

Der politische Super-GAU für die Ampel-Erben: JD Vance als Trumps Nachfolger nominiert – “Mir ist egal, was mit der Ukraine passiert!”

Phoenix/Washington/Berlin – Es ist eine Nachricht, die in den Fluren des Kanzleramts und in der Brüsseler Kommission für Schnappatmung sorgen dürfte. Während man in Europa noch immer versucht, sich mit der Präsidentschaft von Donald Trump zu arrangieren, wurde in den USA bereits die nächste Stufe der “America First”-Revolution gezündet. JD Vance, der aktuelle Vizepräsident und schärfste Kritiker des westlichen Establishments, wurde offiziell als Nachfolger von Donald Trump nominiert. Doch es ist nicht nur die Personalie, die schockiert – es ist die brutale Offenheit, mit der Vance seine Agenda verkündet. Für die Ukraine und die europäische politische Elite bedeutet dies nichts Geringeres als den totalen Kontrollverlust.

Die Szenerie hätte symbolträchtiger kaum sein können. In Phoenix, Arizona, auf der “America Fest”-Kundgebung der einflussreichen konservativen Jugendbewegung “Turning Point USA”, wurde Geschichte geschrieben. Es war der Ort, an dem die Weichen für die Zukunft der mächtigsten Nation der Welt gestellt wurden – und damit auch für das Schicksal Europas.

Die Krönung des Kronprinzen

Die Atmosphäre in Phoenix war elektrisiert. Die Veranstaltung, organisiert von der Organisation, die einst vom im September verstorbenen Charlie Kirk geführt wurde, diente als Bühne für die ultimative Machtdemonstration. Erika Kirk, die Witwe des verstorbenen Anführers, trat vor die Menge und sprach aus, was viele bereits ahnten, aber in dieser Deutlichkeit noch niemand erwartet hatte: “Wir werden den Freund meines Mannes, JD Vance, zum 48. Präsidenten der Vereinigten Staaten wählen, und wir werden dies auf erdrückende Weise tun.”

Diese Unterstützung ist mehr als nur symbolisch. Sie kommt einer politischen Salbung gleich. Turning Point USA gilt als eine der mächtigsten Mobilisierungsmaschinen im konservativen Amerika. Dass sie sich so früh und so entschlossen hinter Vance stellt, erstickt jegliche innerparteiliche Konkurrenz im Keim. Selbst Marco Rubio, der als potenzieller Rivale gehandelt wurde, erkannte die Zeichen der Zeit sofort. Seine Reaktion war bezeichnend für die neue Disziplin innerhalb der Republikaner: “Wenn JD Vance zum Präsidenten nominiert wird, werde ich der erste sein, der ihn unterstützt.”

Ein solcher Schachzug, so sind sich Experten einig, geschieht nicht ohne den Segen des “Paten”. Donald Trump, der laut Verfassung keine dritte Amtszeit anstreben kann, sichert mit dieser frühen Festlegung sein politisches Erbe. Er stellt sicher, dass der “Trumpismus” keine Episode bleibt, sondern eine Ära begründet. Und er sendet ein klares Signal an seine Gegner im In- und Ausland: Zählt nicht darauf, dass nach mir wieder die “Normalität” einkehrt. Nach mir kommt jemand, der noch konsequenter ist.

Die Ukraine-Doktrin: “Es ist mir vollkommen egal”

Für Wolodymyr Selenskyj in Kiew muss diese Nachricht wie ein Schlag in die Magengrube wirken. Das Verhältnis zwischen dem ukrainischen Präsidenten und JD Vance gilt als zerrüttet, wenn nicht gar feindselig. Schon im Februar 2025, so wird kolportiert, war es zu einem Eklat gekommen, als Trump Selenskyj des Weißen Hauses verwies – ein Vorgang, der maßgeblich von den Spannungen mit Vance getrieben war.

Doch was Vance nun in Phoenix verkündete, geht weit über persönliche Animositäten hinaus. Es ist eine radikale Absage an die gesamte außenpolitische Doktrin des Westens der letzten Jahre. In einem Podcast-Interview mit Steve Bannon hatte Vance bereits die Marschrichtung vorgegeben, die er nun auf der großen Bühne bestätigte: “Um ehrlich zu sein, es ist mir vollkommen egal, was mit der Ukraine passiert.”

Dieser Satz ist keine unbedachte Äußerung, er ist Programm. Vance argumentiert streng national. Für ihn ist die größte Bedrohung für die USA nicht ein russischer Panzer im Donbas, sondern das Fentanyl, das über die mexikanische Grenze strömt und zehntausende Amerikaner das Leben kostet. “Die Haupttodesursache von Menschen im Alter von 18 bis 45 Jahren ist mexikanisches Fentanyl”, donnerte Vance. Seine Prioritäten sind klar: Grenzschutz in Texas statt Grenzschutz in der Ukraine.

Das Ende der Geldströme

Besonders alarmierend für die Europäer ist Vances Haltung zu den finanziellen und militärischen Hilfen. Während Donald Trump als Geschäftsmann noch bereit ist, Waffen an Europa zu verkaufen, damit diese sie an die Ukraine weiterreichen, will Vance diesen Hahn komplett zudrehen. Er lehnt die Vorstellung ab, einen “blutigen, brutalen Krieg in die Länge zu ziehen”, nur weil er der US-Rüstungsindustrie kurzfristig Profite beschert.

Vance bezeichnete die ukrainische Führung als “vielleicht korrupteste Führung auf der ganzen Welt”. Seine Ankündigung, im Falle seiner Präsidentschaft jegliche Unterstützung einzustellen – inklusive der lebenswichtigen Satellitenaufklärung und Geheimdienstinformationen –, käme einem sofortigen “Game Over” für die ukrainische Verteidigung gleich. Ohne die Augen und Ohren der US-Dienste wäre die ukrainische Armee blind.

Noch drastischer formulierte er es in Bezug auf die moralische Komponente: “Wir glauben daran, unsere Mütter zu ehren und nicht ihr ganzes Geld in die Ukraine zu schicken.” Für die, wie er sie nennt, “Clowns in Kiew”, brechen dunkle Zeiten an. Vance stellt Ideologie und Prinzipien über Profit. Er ist nicht käuflich, und er ist nicht durch diplomatische Floskeln zu besänftigen.

Schockwellen bis nach Berlin

Die Auswirkungen dieser Nominierung treffen Berlin und Brüssel mit voller Wucht. Die Hoffnung vieler Transatlantiker in der CDU und SPD war stets, dass die “America First”-Politik ein vorübergehendes Phänomen sei. Man hoffte auf eine Rückkehr zu den alten Zeiten nach Trump. Diese Hoffnung ist nun gestorben. Mit JD Vance steht ein Mann bereit, der die Europäische Union nicht als Partner, sondern in weiten Teilen als Gegner betrachtet.

Vance ist ein erklärter Feind der Brüsseler Zentralisierung, der EU-Migrationspolitik und vor allem der Zensurbestrebungen durch Gesetze wie den “Digital Services Act”. Er sieht in den europäischen Eliten “Vollversager”, die ihre eigenen Völker verraten. Wenn er ins Weiße Haus einzieht, wird der Wind für die Regierung in Berlin nicht nur rauer, er wird eisig.

Die Vorstellung, dass die EU den Ukraine-Krieg und den Wiederaufbau alleine finanzieren könnte, ist illusorisch. Sollte Vance seine Drohungen wahr machen und die USA komplett aus der Verantwortung ziehen, stünde Europa vor einem finanziellen und sicherheitspolitischen Kollaps. Die Milliarden, die dann fehlen würden, müssten direkt aus den Taschen der deutschen Steuerzahler kommen – eine Belastung, die das soziale Gefüge der Bundesrepublik endgültig sprengen könnte.

Ein Wettlauf gegen die Zeit

Zwar sind die nächsten US-Präsidentschaftswahlen noch drei Jahre entfernt, doch die politische Wirkung entfaltet sich bereits jetzt. Als designierter Nachfolger wird Vance schon in der aktuellen Administration massiven Einfluss ausüben. Er wird die Weichen stellen, Personalentscheidungen beeinflussen und die Außenpolitik in seinem Sinne schärfen. Jeder Diplomat, jeder Regierungschef, der jetzt nach Washington reist, weiß: Der Mann, den man heute überzeugt, ist vielleicht morgen schon Geschichte – aber Vance ist die Zukunft.

Für die deutsche Regierung unter Friedrich Merz bedeutet dies einen enormen Druck. Das Festhalten an der bisherigen Linie – bedingungslose Unterstützung der Ukraine, Konfrontation mit Russland, Ignorieren der neuen Realitäten in den USA – führt direkt in die Sackgasse. Kritiker wie der YouTuber Alexander Raue (“Vermietertagebuch”) hoffen indes darauf, dass diese Entwicklung das Ende der aktuellen deutschen Regierung beschleunigt. “Ich hoffe inständig, dass unsere Merz-Regierung bis dahin auch schon zusammengebrochen ist”, kommentiert er die Lage.

Die Vision ist klar: Eine konservative Wende in Deutschland, die kompatibel ist mit der neuen Ära in den USA. Denn eines hat die Nominierung in Phoenix gezeigt: Die alte Weltordnung kommt nicht zurück. Wer sich nicht anpasst, wird untergehen. JD Vance hat die Karten neu gemischt, und er spielt nicht, um zu verhandeln – er spielt, um zu gewinnen. Für Selenskyj und die EU-Spitze beginnt nun das große Zittern.

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