
Berlin – Es sind Szenen, die man eher in einem Katastrophenfilm vermuten würde als im Herzen der deutschen Hauptstadt. Doch für zehntausende Berliner wurde dieses dystopische Szenario in den letzten Tagen bittere Realität. Dunkelheit, Eiseskälte und eine gespenstische Stille legten sich über den Südwesten der Metropole. Der Grund? Ein gezielter, perfider Anschlag auf die kritische Infrastruktur unseres Landes. Während Pflegebedürftige in kalten Betten ausharrten und Familien verzweifelt nach Informationen suchten, offenbarte sich nicht nur die Verletzlichkeit unserer Versorgung, sondern auch ein politischer Skandal, der die Grundfesten des Vertrauens in die staatliche Sicherheit erschüttert. Alice Weidel (AfD) spricht von einem “Offenbarungseid” und erhebt schwere Vorwürfe gegen die etablierten Parteien. Wurde der Extremismus, der nun die Lichter ausknipste, jahrelang vom Staat selbst genährt?
Die Nacht, in der das Licht ausging
Was als lokaler Stromausfall begann, entpuppte sich schnell als “Großschadenslage” mit weitreichenden Konsequenzen. Ein Brand an einer Kabelbrücke über dem Teltowkanal zerstörte mehrere Hochspannungsleitungen und kappte die Lebensader für tausende Haushalte im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Doch es war kein technischer Defekt, kein Verschleiß, der die Dunkelheit brachte. Es war Brandstiftung. Terror.
Ein Bekennerschreiben der linksextremen “Vulkangruppe” ließ keinen Zweifel an der politischen Motivation der Tat. “Den Herrschenden den Saft abdrehen”, hieß es dort zynisch. Doch getroffen wurden nicht die “Herrschenden” in ihren gut gesicherten Residenzen oder die Politiker, die angeblich im Fokus standen. Getroffen wurden die Schwächsten der Gesellschaft. Die Rentnerin, die auf ihr Sauerstoffgerät angewiesen ist. Die junge Familie, die bei Minusgraden ihr Baby wärmen muss. Das Krankenhaus, das in den Notbetrieb schalten musste.
Die Realität vor Ort war chaotisch. Anwohner berichteten von völliger Informationslosigkeit. “Man fühlt sich im Stich gelassen”, klagte eine Betroffene. Die versprochenen Notunterkünfte? Oftmals überfüllt oder schlichtweg Turnhallen, die kaum Schutz vor der psychischen Belastung boten. Eine Tochter berichtete erschüttert, wie sie versuchte, ihre 84-jährige, pflegebedürftige Mutter in Sicherheit zu bringen, nur um von Hotels abgewiesen zu werden – “Kapazitäten erschöpft”. In Momenten wie diesen zeigt sich der wahre Zustand eines Landes: Wenn die Krise kommt, ist der Bürger oft auf sich allein gestellt.
Alice Weidel und die unbequeme Wahrheit
Während Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) von “Terrorismus” sprach und harte Konsequenzen ankündigte, stellte Alice Weidel eine Frage, die vielen unter den Nägeln brannte, aber kaum ausgesprochen wurde: Wie konnte es so weit kommen?
In mehreren Statements griff die AfD-Chefin die politische Führung frontal an. Für sie ist der Anschlag kein isoliertes Ereignis, sondern die logische Konsequenz einer jahrelangen Verharmlosung und sogar Förderung linksextremer Strukturen durch den Staat. “Der CDU/SPD-Senat trägt mit seiner Untätigkeit die Verantwortung”, so Weidel. Sie wirft den Behörden und dem Verfassungsschutz vor, auf dem linken Auge blind zu sein.
Besonders brisant: Die “Vulkangruppe” ist keine Unbekannte. Bereits vor sechs Jahren soll sie ähnliche Anschläge verübt haben. Dass eine solche Gruppierung weiterhin operieren und nun einen solchen Schaden anrichten kann, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Prioritätensetzung der Sicherheitsbehörden. “Es werden vollkommen falsche Prioritäten gesetzt”, kritisiert Weidel. Während man den “Kampf gegen Rechts” mit Millionenbeträgen fördert und jede patriotische Regung unter Generalverdacht stellt, konnte sich im Schatten dieser einseitigen Fokussierung eine militante linke Szene radikalisieren und organisieren – bis es knallte.
Der Skandal um den “Unrast Verlag”
Ein Detail, das in der allgemeinen Berichterstattung fast unterging, aber in den sozialen Medien für Furore sorgte, ist die Rolle staatlicher Förderungen. Kritiker weisen auf eine groteske Doppelmoral hin: Erst vor wenigen Monaten zeichnete Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) – oder wie im Video erwähnt, Wolfram Weimer in einem anderen Kontext – Verlage aus, die durchaus kontroverses Material publizieren.
Im Fokus der Kritik steht der “Unrast Verlag”, der mit dem Deutschen Verlagspreis und einer Prämie von 50.000 Euro bedacht wurde. Das Brisante: Dieser Verlag soll Anleitungen und Schriften veröffentlicht haben, die erklären, wie man “links” wird, inklusive Tipps zu Bekennerschreiben und konspirativem Verhalten. “Falls die gelaufene Aktion es notwendig macht, ein Bekennerschreiben anzufertigen…”, zitiert der Bericht aus einer solchen Publikation. Es ist eine Anleitung zum Untertauchen, zum Verwischen von Spuren – finanziert und prämiert mit Steuergeldern?
Wenn sich diese Vorwürfe erhärten, stehen wir vor einem politischen Skandal ersten Ranges. Der Staat, der den Bürger vor Extremismus schützen soll, alimentiert Strukturen, die eben jenen Extremismus ideologisch unterfüttern? Für Alice Weidel ist das Maß voll. Sie sieht hierin den Beweis, dass der Linksextremismus nicht nur geduldet, sondern “herangezüchtet” wurde. Ein “hausgemachter Terror”, dessen Rechnung nun die frierenden Bürger in Berlin bezahlen müssen.
Das Schweigen der “Altparteien”

Was viele Beobachter zusätzlich irritiert, ist die Reaktion – oder besser gesagt, die Nicht-Reaktion – der Bundespolitik. Wo war das Machtwort von Kanzler Scholz? Wo war die Empörung von Friedrich Merz (CDU)? Während Alice Weidel die Medienkanäle nutzte, um den Finger in die Wunde zu legen, blieb es aus der Parteizentrale der Christdemokraten auffällig still.
Kai Wegner, der sich in Berlin als “Law and Order”-Mann profilieren wollte, wirkt in dieser Krise blass. Zwar verurteilte er die Tat scharf, doch Kritiker werfen ihm vor, sich in den ersten entscheidenden Stunden “verbarrikadiert” zu haben, anstatt Führung zu zeigen. Die Ankündigung, den “Verfolgungsdruck hochzuhalten”, klingt in den Ohren vieler wie eine hohle Phrase. Denn wie will man verhandeln oder Druck ausüben auf Schattengeister, die man jahrelang ignoriert hat? “Ich will Handschellen klicken hören, da wird nicht verhandelt”, kommentiert der Bericht treffend.
Die politische Klasse scheint überfordert, fast gelähmt angesichts der neuen Qualität der Gewalt. Es ist, als hätten sie die Geister, die sie riefen – oder zumindest gewähren ließen –, nun nicht mehr unter Kontrolle. Die Infrastruktur, das Rückgrat unserer modernen Zivilisation, liegt offen und ungeschützt da. Und die Täter wissen das.
Ein Land am Limit
Der Berliner Blackout ist mehr als nur ein Stromausfall. Er ist ein Symbol für den Zustand Deutschlands im Jahr 2026. Eine marode Infrastruktur, überforderte Behörden, eine gespaltene Gesellschaft und eine Politik, die den Bezug zur Realität verloren zu haben scheint.
Die Migrationskrise spielt auch hier, wenn auch indirekt, eine Rolle. Wenn Hotels keine Kapazitäten mehr für notleidende Senioren haben, weil sie staatlich belegt sind, verschärft das jede Krise. Wenn Sicherheitsorgane so sehr mit politisch gewollten Kampagnen beschäftigt sind, dass sie die reale Gefahr von Sabotage übersehen, ist die Sicherheit aller gefährdet.
Die Menschen in Berlin-Steglitz haben in diesen kalten Nächten gelernt, dass sie sich nicht bedingungslos auf den Staat verlassen können. Nachbarschaftshilfe, Solidarität im Kleinen – das war es, was funktionierte. Doch das politische Vertrauen, das ist erfroren.
Fazit: Ein Weckruf, der nicht verhallen darf
Alice Weidel hat Recht, wenn sie von einem “Offenbarungseid” spricht. Dieser Anschlag muss Konsequenzen haben, die über das Flicken von Kabeln hinausgehen. Es braucht eine ehrliche Debatte über den Linksextremismus in Deutschland, über die Finanzströme von NGOs und Verlagen, und über den Schutz unserer kritischen Infrastruktur.
Es darf nicht sein, dass Ideologie über Sicherheit steht. Es darf nicht sein, dass Gewalttäter klammheimliche Sympathien in politischen Kreisen genießen. Und es darf nicht sein, dass Bürger in Angst und Dunkelheit leben müssen, weil der Staat seine Kernaufgabe – den Schutz seiner Bevölkerung – vernachlässigt hat.
Berlin war dunkel. Doch vielleicht hat dieser Blackout zumindest ein Licht auf die Missstände geworfen, die wir viel zu lange im Dunkeln gelassen haben. Die Frage ist nur: Werden die Verantwortlichen hinsehen? Oder schalten sie das Licht der Erkenntnis schnell wieder aus, sobald der Strom wieder fließt? Die Bürger werden es sich merken. Und sie werden Antworten fordern. Spätestens an der Wahlurne.