Berlin – ENDLICH! Kanzler Friedrich Merz will Wirtschaft zur Priorität seiner Regierung machen.
Mit seinem neuen Büroleiter Philipp Birkenmaier (50, bisher CDU-Bundesgeschäftsführer) will Merz mehr Wirtschaftskompetenz ins Kanzleramt holen.
In einem Brief schwört Merz die Fraktionen von Union und SPD darauf ein, „die richtigen politischen und gesetzlichen Entscheidungen zu treffen, um die Standortbedingungen durchgreifend zu verbessern“. Nur so könne „die deutsche Wirtschaft wieder wachsen und aus der Krise herauskommen“.
BILD stellt den Merz-Plan vor!
BÜROKRATIEABBAU
Digitalminister Karsten Wildberger (56) sagte zu BILD, 2026 könne Deutschland wirtschaftlich wieder nach vorn kommen. Sein Beitrag lautet: „Weniger Berichtspflichten, schnellere Genehmigungen und eine digitale, KI-gestützte Verwaltung.“
Auch Wildberger hat seinen Mitarbeitern einen Brief (liegt BILD vor) geschickt. Staatsmodernisierung und Digitalisierung stellen das Fundament unseres Landes dar, heißt es.
Wollen Deutschlands Wirtschaft retten: Digitalminister Wildberger (l.) und Kanzler Friedrich Merz
Christoph Ahlhaus, Bundesgeschäftsführer des Mittelstands-Verbands BVMW, zu BILD: „Merz hat verstanden, dass es für ihn und Deutschland jetzt um alles geht.“ Dass sich der Kanzler mit Philipp Birkenmaier „endlich Mittelstandskompetenz“ an Bord hole, sei ein guter erster Schritt. „Aber jetzt muss es krachen“, fordert Hamburgs Ex-Bürgermeister: „Weg mit dem Soli, günstigerer Strom und Energie für alle und ein Frontalangriff auf Bürokratie-Gaga. Merz und das Land brauchen ein Wirtschaftswunder. Jetzt!“
STEUERSENKUNGEN
2026 soll eine große Steuerreform kommen. CSU-Chef Markus Söder (59) sagte, der ganze Koalitionsvertrag in Berlin müsse sich daran ausrichten: „Was nützt der Wirtschaft? Was bringt Arbeitsplätze?“ Deshalb sei das Vorziehen der Unternehmenssteuerreform zentral.
Im Wirtschaftsministerium und in der Fraktion stößt der Plan auf Unterstützung. Merz zögert, denn der Widerstand aus der SPD wäre ihm sicher.
CSU-General Martin Huber (48) macht in BILD Druck: „Deutschland braucht jetzt schnelle und konkrete Maßnahmen.“ Der Vorschlag von Söder komme zur rechten Zeit.
VDA-Präsidentin Hildegard Müller (58) stellte in Seeon gegenüber BILD klar, nur „mit niedrigeren Steuern und Abgaben, günstigeren Energiepreisen und echtem Bürokratieabbau“ könnten Arbeitsplätze in vielen Regionen Deutschlands erhalten werden.
RENTENREFORM
Mit der neuen Rentenkommission will Merz endlich das marode System der Altersvorsorge reformieren. Sozial-Expertin Prof. Constanze Janda (49), zukünftige Chefin der Rentenkommission, soll es richten: Sie fordert, dass der Renteneintritt „automatisch an den Anstieg der Lebenserwartung gekoppelt wird“.
Heißt: Die Erkenntnis, dass wir länger arbeiten müssen, setzt sich womöglich durch.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann (48) sagte zu BILD: „Jeder weiß, dass sich was tun muss. Vor allem muss es darum gehen, den Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge zu stoppen und die überbordende Bürokratie konsequent zurückzubauen. Wenn wir zurück auf den Wachstumskurs kommen, sichern wir Jobs und Wohlstand und die Menschen merken, dass sich etwas in unserem Land tut.“