SKANDAL-AUFTRITT: Dieter Bohlen bricht Schweigen – „Meinen Sohn bekommt ihr nicht!“
BERLIN – Es sind Worte wie Paukenschläge, die das politische Berlin in Mark und Bein erschüttern. In einem hochemotionalen TV-Auftritt rechnet der „Pop-Titan“ Dieter Bohlen gnadenlos mit der aktuellen Regierungspolitik ab. Was als entspanntes Interview begann, mutierte innerhalb von Minuten zu einer Generalabrechnung mit Kriegsrhetorik, der AfD-Brandmauer und der wirtschaftlichen Sackgasse Deutschlands. Der Höhepunkt: Ein tränennaher Vater, der eine unmissverständliche rote Linie zieht.
Von unserer Redaktion
Normalerweise kennt man ihn gut gelaunt, mit lockeren Sprüchen und einem Auge für das nächste Gesangstalent. Doch am gestrigen Abend erlebten Millionen Zuschauer einen Dieter Bohlen, wie es ihn noch nie gab: ernst, kämpferisch und sichtlich erschüttert über den Zustand der Bundesrepublik.
„Mein Sohn geht in keinen Krieg!“
Der Moment, in dem das Studio förmlich den Atem anhielt, war Bohlens Reaktion auf die anhaltenden Debatten über Aufrüstung und militärisches Engagement. Mit zitternder, aber fester Stimme sprach er über seinen 13-jährigen Sohn: „Mein Sohn geht in keinen Krieg. Das schwöre ich dir!“ Bohlen, der sich selbst als „absoluten Pazifisten“ bezeichnet, griff die politische Führung direkt an. Er warf der Regierung vor, über die Sicherheit der Bürger zu debattieren, während sie gleichzeitig bereit sei, das Leben der nächsten Generation aufs Spiel zu setzen. Besonders scharf fiel seine Kritik an Oppositionsführer Friedrich Merz aus. Bohlen warnte vor einer Politik, die den Kurs nicht korrigiert, sondern „die Geschwindigkeit erhöht, in der man gegen den Baum fährt.“
Die AfD-Debatte: „Völlig bescheuert“
Auch zum Umgang mit der AfD fand der Produzent klare Worte, die für heftige Diskussionen sorgen werden. Dass 25 Prozent der Wähler ignoriert oder in die „Naziecke“ gedrängt werden, hält Bohlen für einen strategischen Fehler der Altparteien.
„Das ist doch das Normalste von der Welt, dass man sich mit einer Partei auseinandersetzen muss, die jeder vierte wählt“, so Bohlen. Die von der CDU proklamierte „Brandmauer“ bezeichnete er als Erfindung der Linken und als „völlige Scheiße“. Sein Vergleich: „Wenn du einem Kind sagst, den Porno darfst du nicht gucken – was fragt es? Wo ist der? Das macht die AfD doch nur interessanter!“ Er forderte eine inhaltliche Entzauberung statt Ausgrenzung.
Flucht aus Deutschland? Die „Pinke-Pinke“-Diva
Doch nicht nur der Frieden, auch der Wohlstand scheint Bohlen Sorgen zu bereiten. Auf das Thema Finanzen angesprochen, wurde der Multimillionär deutlich. Er kritisierte Pläne zur Vermögenssteuer und Ideen, die Sparguthaben der Deutschen anzuzapfen, scharf.
Obwohl er Deutschland liebe, schloss er eine Auswanderung nicht mehr kategorisch aus: „Wenn die mir jetzt noch mehr auf den Sack gehen… ich dachte, diese alten Schemata wären vorbei.“ Geld sei für ihn eine „Diva“, die nur dorthin gehe, wo man sie liebe. In Deutschland herrsche stattdessen eine gefährliche Neidkultur.
Zwischen Fitness und Fatalismus
Trotz der schweren Themen blitzte immer wieder der alte Bohlen durch – etwa wenn er über seine knallharte Fitness-Routine (drei Stunden Sport täglich) oder seine Abneigung gegen Rolex-Uhren sprach („Jeder Kellner läuft mit so einem Fake-Wecker rum“).
Doch der Tenor blieb düster: Eine Regierung, die er als „Blockierung“ bezeichnet, und Politiker, die er schlichtweg als „Scheiße“ tituliert. Das Interview endete mit einem flammenden Appell an die Bürger, ihre Meinung zu sagen und sich nicht mundtot machen zu lassen.
Ob dieser Auftritt ein politisches Nachspiel haben wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Der Pop-Titan hat einen Nerv getroffen, der weit über die Musikwelt hinausgeht.
