Es gibt Nachrichten, die schlagen ein wie ein Blitz, und dann gibt es Nachrichten, die das Potenzial haben, eine ganze Weltanschauung zum Einsturz zu bringen. Was uns heute aus den USA erreicht, ist Letzteres. Während in Deutschland und Brüssel noch immer krampfhaft am Narrativ der alternativlosen Elektromobilität festgehalten wird, haben die Vereinigten Staaten den Stecker gezogen – oder besser gesagt: den Zapfhahn wieder aufgedreht.
Unter der neuen Führung der US-Umweltbehörde EPA, geleitet von Lee Zeldin, vollziehen die USA eine Kehrtwende von historischen Ausmaßen: Das Verbrenner-Verbot ist Geschichte. Die CO2-Fesseln sind gesprengt. Und während in Amerika die Sektkorken knallen, herrscht in den Chefetagen der deutschen Automobilkonzerne nackte Panik.
Der amerikanische Befreiungsschlag
„Es ist die größte Deregulierung in der Geschichte der USA“, verkündete EPA-Chef Zeldin selbstbewusst. Die strenge Regulierung aus dem Jahr 2009, das sogenannte „Endangerment Finding“, und die geplanten Verschärfungen für 2027 sind vom Tisch. Das Ziel ist klar: Die US-Regierung will nicht länger vorschreiben, was die Bürger zu fahren haben. Die Marktwirtschaft soll entscheiden, nicht der Staat.

Die Konsequenzen sind sofort spürbar. US-Hersteller wie GMC investieren wieder hunderte Millionen Dollar in die Weiterentwicklung von V8-Motoren. Der amerikanische Traum blubbert wieder aus acht Zylindern, während man in Europa versucht, den Bürgern das Surren der Elektromotoren als den Klang der Freiheit zu verkaufen. Selbst das ungeliebte Start-Stopp-System, das Motoren und Anlasser quält, steht in den USA vor dem Aus. Die Behörden zweifeln am Nutzen – ein Sieg für den gesunden Menschenverstand.
Deutschland: Geisterfahrer auf der globalen Autobahn
Der Kontrast könnte nicht brutaler sein. Während die USA die Fesseln lösen, zieht sich die Schlinge um den Hals der deutschen Schlüsselindustrie immer enger zu. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Gewinneinbrüche bei Mercedes, Audi, BMW und VW. Die Lager stehen voll mit Elektroautos, die trotz Milliardeninvestitionen kaum jemand kaufen will.
Und die Strafe folgt auf dem Fuß. Dem Volkswagen-Konzern drohen Strafzahlungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro wegen verfehlter CO2-Flottenziele. Geld, das dringend für Forschung und Entwicklung oder die Sicherung von Arbeitsplätzen gebraucht würde, fließt stattdessen in die Kassen der Bürokratie. „Das sollte jedem klar denkenden Menschen bewusst sein, dass das Schwachsinn ist“, kommentiert Finanzanalyst Oli in seiner jüngsten Analyse. Und er hat recht. Wenn Firmen abwandern und Autos woanders gebaut werden, ist dem Klima nicht geholfen – aber unser Wohlstand ist vernichtet.
Porsche zieht die Notbremse
Dass die Ideologie an der Realität zerschellt, zeigt sich am deutlichsten bei Porsche. Der Sportwagenbauer, einst stolz auf seine Elektro-Ambitionen, vollzieht eine Rolle rückwärts. CEO Oliver Blume kündigte an, wieder massiv in Verbrenner-Technologie zu investieren. Warum? Weil die Kunden es wollen. Der Markt für E-Autos stagniert, die Nachfrage nach emotionalen, leistungsstarken Verbrennern ist ungebrochen. Selbst Toyota, der Pionier der Hybrid-Technologie, warnte seit Jahren davor, alles auf eine Karte zu setzen. Jetzt zeigt sich: Die Japaner hatten recht.

Die große Steuer-Lüge: Abzocke mit System
Doch es ist nicht nur die Industrie, die leidet. Es ist der einfache Bürger, der die Zeche zahlt. Ein Blick auf die deutsche Kfz-Steuer offenbart die ganze Absurdität des Systems. Ein Rechenbeispiel, das wütend macht: Nehmen wir einen BMW Z4, 3-Liter-Maschine, Baujahr 2013. Die Steuerlast: ca. 354 Euro pro Jahr.
Kauft man heute exakt dasselbe Fahrzeug, technisch identisch, aber mit Erstzulassung 2021, explodiert die Steuer auf 568 Euro. Über 200 Euro mehr für das gleiche Auto, den gleichen Ausstoß, die gleiche Technik. „Das kann man rational nur damit erklären, dass es Abzocke ist“, wettert Oli. Es geht nicht um Umweltschutz, es geht um Einnahmen.
Gleichzeitig fahren tonnenschwere Elektro-SUVs steuerfrei über unsere maroden Straßen. Eine Ungleichbehandlung, die dem Gerechtigkeitsempfinden eines jeden Bürgers widerspricht. Und die Politik? Die „Märzkoalition“ – so wird die aktuelle Regierung unter Friedrich Merz bereits genannt – scheint machtlos oder willensschwach. Einsparungen? Fehlanzeige. Stattdessen klafft ein 172-Milliarden-Euro-Loch im Haushalt.
Fazit: Ein Weckruf, der weh tut
Die Entscheidung der USA ist mehr als nur eine wirtschaftspolitische Maßnahme. Sie ist ein kulturelles Statement. Sie sagt: Wir vertrauen unseren Bürgern und unserer Industrie. Wir opfern unseren Wohlstand nicht auf dem Altar einer Ideologie, die global gesehen keine Mehrheit findet.
Deutschland steht nun am Scheideweg. Wollen wir weiter den Musterschüler spielen, während unsere Industrie ausblutet und die Bürger enteignet werden? Oder haben wir den Mut, dem amerikanischen Beispiel zu folgen und zu sagen: Bis hierhin und nicht weiter?

Die Autoindustrie war einst der Motor unseres Wohlstands. Wenn wir nicht aufpassen, wird sie bald das Mahnmal unseres politischen Versagens sein. Porsche hat den Blinker schon gesetzt. Es ist Zeit, dass die Politik nachzieht – bevor der Tank endgültig leer ist.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung! Ist der US-Weg der richtige oder brauchen wir das Verbrenner-Verbot, um die Welt zu retten? Diskutieren Sie mit in den Kommentaren!